Getestet: HAMA Sternfilter ★★★★

Zu unseren wichtigsten Arbeitsutensilien zählen definitiv unsere Kameras und Objektive. Ohne würde nicht viel laufen und es würde nur noch halb soviel Spaß machen. Wir mögen es hochwertig, nicht zu verspielt, nicht zu kitschig – allerdings auch nicht zu unpersönlich. Dies merkt man unter anderem daran, dass Mila total auf Sternchen steht und so kam ich eines Abends auf die Idee, ihr einen solchen Sternchenfilter für ihr 50er Festbrennweiten-Objektiv zu kaufen.

Sternchen?! Dies erinnerte mich an einen Film mit einem „Glamourvampir“ und  ich stellte analysierend fest „Mädels und die Beziehung zu bling-bling-Dingen scheint normal zu sein.“ Und da war er nun. Für 17 Euro hatte ich Mila ihren heiß ersehnten Wunsch nach diesem Filter erfüllt. Nach einigen Test-Bildern war ihre Meinung eindeutig. Sie fand ihn toll.

Nachtrag Dezember 2016: Aktuell liegt der Preis bei knapp 40 Euro.

Noch mehr Gelegenheit diesen zu testen, hatte sie an jenem besagten Freitagabend, wo wir eigentlich nach Trier zum Weihnachtsmarkt fahren wollten.  Diese Fahrt viel ja wortwörtlich ins Wasser. Dennoch nutzten wir die Zeit für ein paar Bilder mit ihrem neuen Filter.

Sternfilter – eine schöne Spielerrei mit künsterlichem Spielraum

Hier ein gesundes Gleichgewicht mit wenigen Punktlichtquellen zu finden, um so ein stimmiges Bild zu schaffen, ist schon eine nette Herausforderung. Wer gerne etwas spielt und übertriebene Effekte mag, um so seinen Bildern etwas besonderes verschaffen zu wollen, kann mit einer Investition von 17 Euro, etwas nettes erwerben. Und ja – man kann damit durchaus brauchbare Fotos schießen und diese in der Nachbearbeitung künsterlich aufwerten.

Und das denkt Mila über den Sternchenfilter:

Mila findet den Filter toll. Was soll sie auch anders sagen? Sie bekam ihn geschenkt und es gibt Sternchen, viele Sternchen. Allerdings musste sie sich eingestehen, dass dieser Filter für einen professionellen Einsatz, etwas zuviel Spielerei sein kann. Sind zu viele Lichtquellen vorhanden, endet es in einem Sternenmeer. Auf dem unteren Bild ist zwar kein Sternenmeer zu sehen, allerdings ist es schon ein wenig grenzwertig. Es gibt durch die Laternen und die beleuchteten Hausnummern einfach zu viele Lichtquellen, so dass das Bild ein wenig unruhig wirkt. Gäbe es nur die Laternen oder die beleuchteten Hausnummern als Lichtquelle, dann würde das Bild gleich eine ganz andere Wirkung erzielen

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Gerade jetzt zur Weihnachszeit, kann man das ein oder andere Bild, mit Hilfe von punktuellen Lichtquellen und diesem Filter, kreativ aufwerten. Auf den Weihnachtsmärkten gibt es zum Beispiel viele Lichtquellen, die sich gut eignen um schöne weihnachtliche Fotos zu machen. Es ist jedoch Obacht geboten, zu viele Lichtquellen mit einbezogen und es entsteht das bereits oben genannte übertriebene Sternenmeer.

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Bei diesem Bild dient eine kleine Lichterkette als Lichtquelle. Durch das Tablett mit den Süßigkeiten, ist nicht jedes einzelne Lämpchen sichtbar, sondern nur die drei auf der linken Seite. So wird das weihnachtliche Ambiente schön unterstützt.

Unser Fazit:

Wenige Lichtquellen oder gar Lichtspiegelungen, können für ein gelungenes und stimmiges Ergebnis sorgen – auch wenn dieses nicht immer realistisch erscheinen mag. Auf einer Punkteskala von 1 bis 10, wobei die zehn hier für den wohl besten, kreativsten und sinnvollsten Einsatz stehen würde, bekommt dieser Filter 6 Punkte. Wie bereits angesprochen, ist dieser Filter in der professionellen Fotografie nur bedingt nutzbar – kann aber bei gezieltem Einsatz sehr ansehnliche  Ergebnisse liefern.

Der Hama Sternfilter ist für den Einsatz in der Dokumentationsfotografie eher nicht geeignet, jedoch für die Künsterliche Seite ein sehr nettes und spaßiges Gadget.

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Kommentare

  1. Tobias

    18. Dezember 2013

    wow, schöne Effekte! Bin selber ja immer skeptisch bei solchen Filtern wegen der eingeschränkten Einsatzmöglichkeiten. Aber andererseits nimmt ein Filter ja kaum Platz weg :) Vielleicht probier ichs auch mal aus. Und das Bild von den Weihnachtskeksen ist so richtig adventsmäßig geworden!


  2. Sharmila

    18. Dezember 2013

    Jaaaaa, ich find die Effekte auch super, wenn der Filter richtig eingesetzt wird. Beim letzten Bild ist es mir sehr gelungen. Und Du hast Recht Tobias, so ein Filter nimmt kaum Platz weg, also probiers aus ;-)

    Liebe Grüße, Mila


  3. Janett

    19. Dezember 2013

    Ich find den Effekt beim ersten Bild ganz nett, bei allen anderen wirkt er mir etwas zu viel. Wobei ich jetzt auch nicht abweisend reagieren würde, wenn ich ihn geschenkt bekommen würde. Ich such ja auch immer noch ne gute Beratung, was Filter angeht. Mir wurde gesagt, die meisten Effekte kann man mit guter Nachbearbeitung auch später machen


  4. Alex Krupp

    22. Dezember 2013

    Wow! Ich finde dezent eingesetzt, macht der Filter ganz wunderbare Effekte! Die Betonung liegt hierbei auf dezent!


  5. Oliver

    22. Dezember 2013

    @Janett – es gibt viele nützliche und tolle Filter – die Bilder mit schönen Effekten versehen. Manche bzw. viele von diesen Filtern, sind allerdings total überflüssig, wie z.B. ein „Weichzeichner-Filter“. Dies kann man sehr gut in der Nachbearbeitung selbst von Hand erledigen und hat eine bessere Kontrolle über das Endergebnis – dies gilt für eine vielzahl der ganzen Effektfilter.


    Ich selbst fotografiere nur mit einem UV-Filter oder, je nach Einsatz, mit einem zirkularen Polarfilter. Letzterer eigenet sich besten für Spiegelnde Objekte, wie z.B. Autos – ein ausführlicher Test wird folgen.


    :)


  6. Oliver

    22. Dezember 2013

    Ganz meine Meinung @Alex :)


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