Zwei Tage am Wasser, zwei Tage in Hamburg

…ohh Hamburg meine Perle, du wunderschöne Stadt, du bist mein zu Haus du bist mein Leben , bist die Stadt auf die ich kann, auf die ich kann (Lotto King Karl)

Wir lieben Hamburg und so waren wir sehr gespannt, was uns in den kommenden zwei Tagen erwarten wird. Leider konnte Olli aus beruflichen Gründen doch nicht mitfahren und so habe ich mich am Sonntagmorgen alleine auf den Weg gen Norden gemacht.

Kurzes Durchatmen im Hotel, leckeres Essen und eine fantastische Butterfahrt

Am frühen Nachmittag kam ich in Hamburg an und machte mich vom Hauptbahnhof mit der U 1 auf Richtung Hotel. Der Baseler Hof befindet sich dank seiner zentralen Lage in der Nähe des Hauptbahnhofs, so dass ich nach 4 Stationen die U-Bahn bereits wieder verlassen konnte.

Als ich das Hotel betrat, war ich überrascht, da mich eine große Empfangshalle erwartete, die ich so nicht erwartet hatte (trotz bester Vorbereitung auf das Hotel).  Das Einchecken ging sehr schnell und problemlos da man uns bereits erwartete. Mit meiner Zimmerkarte und dem Pin für den freien WLAN-Empfang machte ich mich gespannt auf in Richtung meines Zimmers und war neugierig, was mich nach Öffnen der Zimmertüre erwartete.

Nachdem ich mein Zimmer betreten hatte und mir gerade einen ersten Eindruck verschaffen konnte, klopfte es an der Tür. Ich war ein wenig überrascht, denn die offizielle Begrüßung sollte erst um 17 Uhr stattfinden. Als ich die Tür öffnete, bekam ich einen sehr schön angerichteten Obstteller, als kleinen Gruß von der Rezeption. Eine sehr schöne Aufmerksamkeit.

Baseler Hof

Um 17 Uhr fand die offizielle Begrüßung an der Bar statt. Daniel, mein Bloggerkollege wartete bereits schon unten an der Bar als ich ankam. Wir hatten uns kurz auf der ITB gesehen, aber für mehr als ein Hallo bliebt damals keine Zeit. Trotzdem war es schön, ein bekanntes Gesicht wieder zu sehen. Während der Begrüßung bekamen wir unsere Pressemappen ausgehändigt, die zum Einen die Hamburg Card enthielt, die es uns ermöglicht, zeitlich unbegrenzt den Hamburger Nahverkehr nutzen konnten und zum Anderen Informationen zum Hotel und Eintrittskarten zu diversen Attraktionen in Hamburg.

Nachdem die Gläser leer waren, machten wir uns auf Richtung Abendessen. Hierfür wurde sich ein besonderer Ort überlegt: Ziel war das Restaurantschiff  D.E.S. Bergedorf, welches im  Museumshafen Övelgönne liegt.

Da unsere Ansprechpartnerin Stefanie Sorge mit dem Auto da war, bekamen wir auf dem Weg zum Abendessen noch eine kleine Stadtrundfahrt. Wir hatten das Glück, dass genau zu diesem Zeitpunkt die Queen Mary 2 im Hafen lag – so mussten wir am Hafen einen kurzen Stop machen und das imposante Schiff fotografieren. Danach ging es weiter durch die Speicherstadt, vorbei an den Landungsbrücken, bis hin zum Museumshafen.

Queen Marry

Nach dem Abendessen verabschiedete sich Stefanie von uns und wir machten uns auf den Weg zum Dockland, hier sollte unsere – im Rahmen der Altonale stattfindende,  altonale Butterfahrt beginnen: Butterfahrtromantik im Hamburger Hafen. Klang spannend und vielversprechend und wir wurden nicht enttäuscht. Es war eine Hafenrundfahrt der etwas anderen Art und mit ganz viel nordischem Charme. Einen besseren Programmpunkt hätte es für den Abend nicht geben können.

Hamburg Butterfahrt

Ziemlich gut gelaunt ging nach der Butterfahrt zurück zum Hotel, wo wir den Abend an der Hotelbar ausklingen ließen.

Eine Hotelführung und ein straffes Programm 

Der nächste Morgen begann früh, aber mit einem leckeren Frühstück. Nach dem Frühstück hatten wir noch kurz Zeit und dann begann auch schon unser Programm für den Tag. Als erstes nahm sich Hotelmanagerin Regina Grünewald die Zeit und zeigte uns das Hotel. Wir erfuhren die Entstehungsgeschichte des Hauses, Spannendes über  die Traditionen und bekamen Einblicke in die unterschiedlichsten Zimmer – vom Einzelzimmer über sehr schöne Doppelzimmer  (leider kam ich nicht in deren Genuss, da ich nach dem Absagen meiner Begleitung noch umgebucht wurde) bis hin zu den Suiten. Ja, auch diese gibt es im Basler Hof. Das Hotel Basler Hof gehört mit seinen über 150 Gästezimmern zu den führenden Privathotels in Hamburg und ganz Norddeutschland. 1906 als christliches Kellnerheim gegründet, verbindet der Basler Hof Tradition, maritime Eleganz und christlich-moderne Werte. Das Hotel blickt heute auf eine hundertjährige Traditionsgeschichte zurück, da sich Hoteldirektor Niklaus Kaiser von Rosenburg im Verband Christlicher Hoteliers Deutschland engagiert. Hierbei stehen eine sozial geprägte und umweltbewusste Arbeitsweise an erster Stelle. Seit 2011 trägt der Basler Hof das Nachhaltigkeitssiegel „Green-Globe“ und war damit eines der ersten Hotels in Hamburg. Die Auszeichnung wurde speziell für die Reisebranche entwickelt und zertifiziert Häuser mit nachhaltiger Betriebsführung.

Hotel Zimmer Baseler Hof

Nach der Hotelführung machten wir uns auf in die Stadt, Richtung Landungsbrücken. Ziel war nun das Hard Rock Café, an den Landungsbrücken im Hamburger Hafen. Daniel ist ein riesen großer Hard Rock Café – Fan und Dank seiner Kontakte wartete dort ebenfalls eine Hausführung inklusive Mittagessen auf uns. Bis es jedoch soweit war, hatten wir noch ein bisschen Zeit und nutzen diese, um dem alten Elbtunnel einen Besuch abzustatten. Da ich gerne einen Schritt in den Tunnel setzen wollten, ging es viele viele Stufen bergab. Unten angekommen waren wir natürlich nicht alleine, aber es reichte für das ein oder andere Erinnerungsfoto, bevor es dann wieder mit dem Lift nach oben ging.

Elbtunnel Hamburg

Oben angekommen ging es zum Hard Rock Café, wo uns Anna (Sale & Marketing Coordinator) in Empfang nahm und das Haus zeigte. Das war schon ziemlich cool. Wieviel Musikgeschichte dort schon ein und aus gegangen ist, das ist der Wahnsinn. Ich wusste gar nicht wo ich zuerst hingucken und oh wie toll denken sollte. Ein kleines Highlight sind die Herrentoiletten. Warum? Wenn die Herren sich erleichtern, strecken sich einem unzählige Hände entgegen. Hinter der Reihe der Pissoirs hängt nämlich ein Originalbild des Hurricane-Festivals und der begeisterten Menge. Na wenn das mal kein Erlebnis  für das kleine Geschäft ist. Das Foto habe ich übrigens selbst gemacht, da ich mich einfach in die Herrentoilette reingeschlichen habe – das konnte ich mir ja nicht entgehen lassen. Nach der Tour durch das Café lud uns Anna noch zum Essen ein. Ich entschied mich für einen Burger, der wirklich ausgezeichnet schmeckte.

Hardrock Cafe Hamburg

Pappsatt ging es nach dem Essen weiter Richtung Speicherstadt. Von der Hamburg Tourismus GmbH hatten wir zahlreiche Eintrittskarten zu Verfügung gestellt bekommen, die wir aber aus Zeitnot gar nicht alle einlösen konnten.  Wir entschieden uns als Erstes für das Miniatur-Wunderland. Ich muss gestehen, es war nicht mein Fall. Das lag daran, dass es zum Einen sehr überfüllt war und zum Anderen daran, dass es eine gewisse Leidenschaft für Modelleisenbahnen braucht – dennoch war es interessant zu sehen, mit wieviel Hingabe und Liebe zum Detail das Miniatur-Wunderland aufgebaut wurde.

Von dort ging es mit dem Bus weiter in die HafenCity, zu Gunther von Hagens’ Körperwelten. Hier stand das Thema Herz im Zentrum der Ausstellung und für Gäste, die die Ausstellung bis dato noch nicht gesehen haben, war es mit Sicherheit ein spannendes Erlebnis. Man denkt auf jeden Fall über seinen Lebensstil nach, wenn man die Ausstellung verlässt.

Nach dem Besuch der Ausstellung waren wir ziemlich platt und wollten kurz verschnaufen. Ich wollte noch eine Freundin am Hafen treffen und so trennten sich unsere Wege an den Landungsbrücken. Daniel fuhr zurück zum Hotel und ich traf mich noch auf ein Bierchen mit einer Freundin am Hafen.

Als ich zum Hotel zurück kam, stand bereits der nächste, aber auch der letzte Programmpunkt auf dem Plan: Ein Snack im hoteleigenen Bistro, dem Kleinhuis‘ Bistro und Weinhandel  – gelegen im Weinkeller des Hotels Basler Hof. Hier entschied ich mich für einen Flammkuchen mit Pilzen & Trüffelöl, dazu ein trockenes Glas Weißwein. Es war ein Gedicht, dickes Lob an den Küchenchef!  Ziemlich satt, müde und glücklich fiel ich nach dem Essen ins Bett.

Abendessen im Bistro

Am nächsten Morgen gab es noch einmal ein leckeres Frühstück, bevor ich die Heimreise nach Köln antrat. Es waren zwei schöne Tage in Hamburg und ich komme bald wieder in meine zweitliebste Stadt Deutschlands!

Hinweis: Zu der Reise nach Hamburg wurde ich vom Hotel Baseler Hof eingeladen. Hamburg Tourismus stellte mir die Hamburg Card und die Eintrittskarten zur Verfügung. Vielen Dank dafür.

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Kommentare

  1. Bibo & Tanja

    2. Februar 2015

    Hallo,


    echt geil euer Bericht !!!

    Hamburg ist definitiv immer eine Reise wert !!!

    Hamburg ist mit die tollste Stadt !!!


    Liebe Grüße


    Bibo & Tanja


  2. Sharmila

    2. Februar 2015

    Hehe, das stimmt! Neben Köln für uns auch die einzige Stadt, in der wir leben könnten!! Liebe Grüße, Mila


  3. Jonathan

    10. August 2015

    Toller Blog! Wer bei seiner Reise nach Hamburg ein bisschen Geld sparen will bucht seine Tickets sowieso besser vorab online. Wartezeiten bei Hafenrundfahrt, Stadtrundfahrt, Alsterrundfahrt und beim Dungeon nerven sonst nur.


    Wir haben für unseren Hamburg-Trip über http://www.hansetix.de gebucht, wo die Tickets sofort per Mail kamen und man dazu einen kostenlosen Stadtführer mit Stadtplane & HanseCARD erhält. Macht die Sache entspannter, und günstiger.


  4. Antonia

    11. Oktober 2016

    Danke für euren tollen Reisebericht!

    Ich <3 <3 <3 Hamburg!

    Hamburg ist für mich die schönste Stadt der welt…


  5. Markus

    6. März 2017

    Klasse Bericht! Das nächste Ziel ist gesetzt :-)


  6. Oliver

    6. März 2017

    Hej Markus, ja – Hamburg ist echt toll :) Wird sich lohnen!


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