Mit DFDS Seaways nach Newcastle – Anreise

Die Weihnachtstage verstrichen wie im Flug und die Vorfreude wuchs mit jedem Tag, je näher er kam. Gemeint war der 28. Dezember 2013. Der Tag, an dem unsere Reise nach Newcastle begann. Gemeinsam mit zwei Freunden, fuhren Mila und ich nach Newcastle. Bereits im August war die Reise beschlossene Sache und ein endgültiger Reisetermin schnell gefunden.

Für mich hieß es dann am 28. bereits um sechs Uhr früh aufzustehen und das nach den ganzen Feiertagen und dazu noch an einem Samstag. Ich hätte ja gerne mal ausgeschlafen, aber mit Blick auf die anstehende Reise war dies dann doch eher nebensächlich.Nach einer Tasse Kaffee und einem Brot, schnappte ich mir meinen Krempel und machte mich auf zum Bahnhof in Gerolstein – dank meines Vaters und dem damit verbundenen „Taxi“-Dienst war das pünktliche Erreichen des Bahnhofs gar kein Problem. Ich rechnete schon mit einem vollen Zug, doch war mein Abteil erstaunlich leer – gut, es könnte natürlich auch an der Uhrzeit gelegen haben und der Tatsache, das es ein Samstag war.

Irgendwann gegen halb 10 stieg Mila in Köln-Süd zu und sie war genau so müde wie ich. Am Köln-HBF angekommen, führte uns der erste Weg erst einmal zur Reisebank zum Geldwechseln; wir tauschten die bereits Monate zuvor angelegte Reisekasse um. Dies hatte für uns den Vorteil, vor Ort kein Geld mehr wechseln zu müssen und ersparten uns so eine Menge unnötigen Stress.

Hauptbahnhof Köln

Zeitgleich trafen dann auch Milas Freunde bei der Reisebank ein – Ole und Anne. Damit waren wir also vollzählig. Nächste Station war Gleis 5, wo wir mit Eintreffen des Zuges, nach der üblichen Verspätung, einen ziemlich überfüllten ICE vorfanden – für uns war dies jedoch dank Anne & Ole, die zuvor Sitzplätze reservierten, kein Problem.

Hauptbahnhof Köln

Die Reise im ICE – „Wir sind zu früh“

Ja die Deutsche Bahn. Schon ein lustiger „Verein“. Dazu später aber mehr.

An unseren Sitzplätzen angekommen, verschnauften wir erst einmal und schauten uns um. Vollgestopfte Gänge und ein Gedränge wie im Supermarkt bei Supersonderangeboten. Drei Stunden mussten wir nun also in unseren Sitzen verbringen, aufstehen war weniger zu empfehlen bei den Menschenmassen in den Gängen des Zuges. Die Ursache für diese Umstände war aber schnell geklärt – der ICE zuvor ist wegen technischen Problemen ausgefallen und so mussten die Gäste des zuvor ausgefallenen ICEs mit in unserem mitfahren.

Nachdem wir an Düsseldorf und dem „Kalenderhaus“ vorbei waren, setzte ich mir erst einmal die Kopfhörer auf und schlief ein wenig. Irgendwo, ich meine es waren drei Stationen vor Amsterdam, ertönte eine Durchsage die in etwa so lautete „Sehr geehrte Gäste, wir müssen leider einen Stop von 10 Minuten einlegen, da wir zu früh sind“. Zu früh? Ich selbst kenne von der Deutschen Bahn immer nur die Durchsage „Es wird mit einer Verspätung von 10 Minuten gerechnet“. Erstaunlich und zudem auch noch lustig.

„Wir sind zu früh und müssen warten“

Hallo Amsterdam – Wo ist der Shuttle-Bus?

Amsterdam Bahnhof

Und da waren wir – in Amsterdam. Tolle Stadt, zumindest auf den ersten Blicken und bei dem was wir uns ansehen konnten. Sehr viel Zeit zum umschauen und Fotos machen blieb uns leider nicht. Immerhin sollte in ca. einer Stunde unser Shuttlebus eintreffen – sofern wir diesen finden würden. Doch dank Mila war dies weniger ein Problem. Ihre Erfahrung als Reisebegleiterin kam uns während der ganzen Reise immer wieder zu Gute – sehr praktisch für uns und an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön :)

In diesem Zusammenhang ein kleines Zitat, was des öfteren auf der Reise zur Aussprache kam: „Das muss unsere Reisetante doch wissen“.

Amsterdam

Auch wenn wir nur recht wenig Zeit hatten, schafften wir es, uns durch die Menschenmassen und einen Teil des Weihnachtsmarkts zu kämpfen und das eine oder andere Bild von der schönen alten Architektur zu machen – daneben war auch noch eine leckere Portion Fritten möglich – wirkliche Fritten. So leckere habe ich selten gegessen. Vielleicht sollte man einfach so mal nach Amsterdam reisen und dort ein paar Tage die Stadt erleben. Mal schauen.

Amsterdam – eine interessante – schöne und von vielen Kulturen belebte Stadt.

Wir sehen uns wieder, da bin ich mir sicher!

Die Stunde neigte sich dem Ende und wir fanden tatsächlich auf Anhieb unseren Bus und 40 Minuten später, waren wir endlich am Check-In.

Princess Seaways

DFDS Seaways

Unser Schiff – wir konnten es sehen. Doch bevor wir die einzelnen Decks erkunden konnten, hieß es am Check-In warten. Wir standen bestimmt weitere 40 Minuten bis wir durch waren und passierten zügig die Passkontrolle. Alles ohne Probleme. Nur bei Mila wollten sie genau wissen, warum es nach England ging und für wie lange.

Leider erkennt man hier mal wieder, wie groß das Vertrauen der heutigen Gesellschaft zu farbigen Menschen zu sein scheint. Aber das wäre ein anderes Thema.

Da standen wir also – am Eingang zur Princess Seaways. Es hieß nun die Kabine aufsuchen und erst einmal verschnaufen. Gesagt, getan. Es war kein 4 Sterne Zimmer – vielmehr eine kleine Kabine mit vier Kojen einem wirklich kleinem Badezimmer, wo der Begriff „Baderaum“ wohl eher passen würde, aber immerhin hatten wir ein Fenster mit Meerblick. Außerdem bescherte uns dieses Fenster einen wunderbaren Blick auf den Bug des Schiffes. Mehr haben wir auch nicht erwartet und es war auch in Ordnung, immerhin wollten wir so wenig Zeit wie nur möglich in der Kabine verbringen.

DFDS Seaways - Princess

Es zog uns raus, raus aus der Kabine, auf Deck – die Aussicht und die frische Luft genießen. Eingehüllt in unseren Jacken gingen wir von Deck zu Deck um die beste Aussicht zu finden. Es war kalt und windig, aber der Blick über den Hafen bei Amsterdam ließ uns das vergessen. Es war fantastisch – doch besser sollte der Ausblick am nächsten morgen bei der Einfahrt nach Newcastle werden.

newcastle_7_amsterdam_dfds

In einem der vielen Boardbars suchten wir uns schließlich erst einmal einen netten Platz zum verweilen und beobachteten die Menschen bei einem gemütlichen Bierchen.

newcastle_8_dfds

Doch zulange konnten wir nicht verweilen. Unser Dinnerbuffet wartete im 7 Seas Restaurant auf uns – es war sehr lecker und reichlich – wir nutzten es ausgiebig, bis wir uns dann irgendwann erneut an Deck wagten und eine Weile dem Wellenrauschen lauschten.

Natürlich wusste auch Jemand die Gunst der Stunde zu nutzen und kaufte sich auf dem Schiff gleich zwei Flaschen hochwertigen Whisky. Immerhin wurde ihm ein Angebot gemacht, dass er nur sehr schwer ablehnen konnte.

Der letzte Gang an diesem Abend war der Weg zu unserer Kabine, wo wir uns schlussendlich erschöpft niederlegten. So neigte sich ein langer Tag seinem Ende und innerlich freuten wir uns bereits auf das Frühstück am nächsten Morgen und auf Newcastle. 

>> Hier kannst Du weiter lesen was wir in Newcastle erlebt haben

Hinweis
DFDS Seaways hat uns auf diese Reise eingeladen. Herzlichen Dank dafür.

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Kommentare

  1. DFDS Seaways

    3. März 2014

    Toll, dass ihr den Shuttlebus gleich gefunden habt. Schön auch, dass das Wetter so gut mitgespielt hat;) Sind schon ganz gespannt auf deinen Bericht aus Newcastle. Einen maritimen Gruß!


  2. Mila

    3. März 2014

    Wir hatten an unserem Ankunftstag perfektes Wetter, am nächsten Tag wieder typisch britisch :D aber es war toll!! Liebe Grüße, Mila


  3. Jessi

    11. März 2014

    Die Bahn und zu früh? :-D Das sowas geht…


    Ja, Amsterdam ist auf jeden Fall eine Reise Wert! Ich habe mich in diese Stadt verliebt.

    Wenn ihr mal nach Aachen kommt, dann essen wir auch richtige Fritten! Und frittiertes Snickers…


    Liebe Grüße

    Jessi


  4. Sharmila

    12. März 2014

    Ja, es geht Jessi :D Als ich von der ITB zurück kam, waren wir auch zu früh! Nicht das das zur Regelmäßigkeit wird bei der Bahn :)


    Für richtige Fritten sind wir immer zu haben, guter Plan! Hoffe, dass es nächstes WE mit Aachen klappt!


    Liebe Grüße,

    Mila


  5. Julia

    14. März 2014

    Toller Artikel und inspirierend dazu. Ich bekomme richtig Lust nach Amsterdam zu reisen und dort Abenteuer zu erleben. Klare und schöne Fotos! Danke


    Viele liebe Grüße

    Julia


  6. Sharmila

    18. März 2014

    Lieben Dank Julia!

    Ja, Amsterdam ist immer eine Reise wert und die Tour nach Newcastle lohnt sich auch auf jeden Fall!!


    Viele Grüße,

    Mila


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