Hotelzimmer – unsere Lieblinge der letzten Jahre

Auf Reisen übernachten wir oft in Hotels. Manche Hotelzimmer erfüllen einfach ihren Zweck zum Schlafen, andere Zimmer hinterlassen einen bleibenden Eindruck und können uns sogar verzaubern. Im Rahmen der Blogparade von Op jück  haben wir uns überlegt, welche Zimmer uns im Gedächtnis geblieben sind und nachhaltig beeindruckt haben.

Lieblingszimmer – Liebe auf den ersten Blick

Es gibt sie, auch bei Hotelzimmern, die Liebe auf den ersten Blick – diesen „Wow Moment“. Für uns ist es immer spannend, die Zimmertür zu öffnen und zu schauen, was uns erwartet. Hierbei spielt es keine Rolle, ob wir das Zimmer selbst gebucht haben und eigentlich wissen sollten, was sich hinter der Tür verbirgt, oder ob wir eine Einladung bekommen haben. Aber was muss ein Zimmer haben, damit es uns im Gedächtnis bleibt? Diese Frage knapp zu beantworten ist gar nicht so leicht, denn das Zimmer muss ein gewisses Gefühl vermitteln. Das kann zum einen der Charakter des Zimmers sein, der uns verzaubert, es kann der Blick aus dem Fenster sein oder auch die Einrichtung. Wir haben drei unserer Lieblingszimmer für Euch herausgesucht, die wir Euch jetzt vorstellen und Ihr werdet sehen, sie könnten unterschiedlicher nicht sein und doch haben sie alle was gemeinsam.

Screebe House – ein Traum eines Luxus Hotels in Connemara, Irland

Das Screebe House, liegt in Rosmuck, ungefähr vierzig Kilometer von Galway entfernt. Die Zimmer sind sehr stilvoll und luxuriös eingerichtet. Bei unseren Besuch, staunten wir nicht schlecht. Von Anfang an, waren wir von der Umgebung, dem Hotel und unserem Hotelzimmer, verzaubert. Nachdem wir die Zimmertür geöffnet haben, stehen wir in einem kleinen Flur. Von hier, gelangen wir ins wunderschöne Bad und zu unserem Schlafzimmer. Durch einen gemütlichen Erker ist das Zimmer hell erleuchtet. Vom Bett aus haben wir die Möglichkeit, über die wunderschöne Terrasse, direkt aufs Wasser, die Camus Bay zu blicken. Das Screebe House liegt in Mitten der wunderbaren Natur Irlands und ist der beste Platz für eine längere Auszeit aus dem hektischen Stadtleben. Ebenfalls ist es der beste Ausgangspunkt für einen längeren Roadtrip.

Hotel Esplanade in Stockholm, Schweden – einmal Strandvägen bitte

Das Hotel Esplanade liegt an der prestigeträchtigen Prachtstraße Strandvägen in Östermalm, Stockholms teuersten Stadtteil. Stockholm zählt mit zu unseren Lieblingsstädten und da wir öfter in der schwedischen Hauptstadt sind, möchten wir einen Ort bzw. ein Hotel haben, in dem wir uns wohlfühlen. Vor zwei Jahren haben wir das Hotel für uns entdeckt. Die Hotelzimmer sind individuell im Jugendstil eingerichtet und vermitteln nach Betreten des Zimmers Wärme und das Gefühl zu Hause ankommen. Wir können gar nicht anders als uns hier wohlzufühlen und unseren Aufenthalt zu genießen. Außerdem ist das Hotel wunderbar zentral gelegen. Dafür zahlen wir dann auch gerne mal eine Krone mehr.

Buitenplaats Vaeshartelt in Maastricht, Holland – ein kleines bisschen Luxus um die Ecke

Fünf Kilometer von Maastricht entfernt, liegt Schloss Vaeshartelt – ein Landgut, ein altes vornehmes Herrenhaus, umgeben von einem wunderschönen Schlosspark. Als wir zum ersten Mal unser Zimmer betreten, sind wir überrascht, denn die Hotelzimmer sind schön hell, modern und mit einem großen gemütlichen Bett eingerichtet. Es wird schnell klar, dass die Zimmer als Schlafzimmer gedacht sind – die Gäste sollen lieber durch den Schlosspark schlendern, das Landgut erkunden oder einen Ausflug in die Stadt machen. Für uns ist das Hotel die perfekte Auszeit um die Ecke, da wir von Köln aus nur knappe 45 Minuten mit dem Auto brauchen. Unser liebster Ort wenn es heißt, schnell mal Luft holen und einen freien Kopf bekommen.

 

Und, haben Euch die Zimmer gefallen? Könnt Ihr euch auch vorstellen, dort zu übernachten?

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Kommentare

  1. Elsbeth Hein

    11. Februar 2018

    Liebe Mila, da ich selbst (alleine schon beruflich) viel unterwegs bin, teile ich Dir hier mein Empfinden mit. Auch wir hatten „eine kleine Auszeit“ geplant…


    Beeindruckt von der Außenanlage betraten wir heute neugierig dieses herrschaftliche Anwesen.

    Wir waren ein wenig früh, die Zimmer wurden neu hergerichtet, also beschlossen wir in der Bar einen Kaffee zu nehmen, leckeren Apfelkuchen zu essen, oder die typischen Bitterballen.


    Nach 10 Minuten wurden wir immer noch nicht bedient. In so einem Haus setzt man Service voraus. Also sind wir in die Stadt, obwohl man uns an der Rezeption eher abriet, da ja Karneval sei.

    Woher wollten die wissen ob wir nicht echte Karnevalisten sind?


    Wir haben dann auf den Privat-Shuttle verzichtet und das P+R Angebot wahrgenommen. Echt genial.


    Das „Komfort-Zimmer“ haben wir anschließend bezogen. Ich vermisse den Komfort. Es gibt keine Minibar, käme ich mit großem Gepäck hätte ich kaum Möglichkeit meinen Koffer auszupacken. Keine Papiertücher (das Make-Up muß ja auch mal runter), keine Gläser (nur Plastik???), zu wenig Handtücher, keine Bademäntel, keine Hotel-Schlappen.


    Ich bin kein Nörgler, aber ich bin Inhaberin eines Reisebüros und da muß ich sagen Preis-Leistung stelle ich hier in Frage.


    Wünsche Euch aber einen weiterhin schönen Aufenthalt, wir genießen ihn auch. Das Ambiente ist toll, die Ruhe ist herrlich, Maastricht sollte man wirklich auf der To-Do-Liste haben!


  2. Vanessa

    13. Februar 2018

    Liebe Mila,


    ein wirklich schöner Blogpost! Da Maastricht in der Tat nicht weit entfernt von Köln/Hürth ist, werde ich das Hotel auch mal ausprobieren :)

    Ansonsten steht Stockholm auch noch auf meiner To-Do-Liste!

    Vielen lieben Dank für die Tipps!


    Liebste Grüße!

    Vanessa von http://www.thetinyflamingo.com


  3. Mila

    13. Februar 2018

    Liebe Vanessa,

    ja – auch von Hürth ist das Schloss um die Ecke. Wir wünschen Dir viel Spaß!

    Und für Stockholm auch, schon einen Plan wann es hingehen soll? Uns verschlägt es im Winter wieder hin.

    Liebe Grüße

    Mila


  4. Mila

    13. Februar 2018

    Liebe Elsbeth,


    vielen Dank für Deinen langen Kommentar.

    Schade, dass Euer erster Eindruck nicht der Beste war. Da wurde ja auf ganzer Linie ein schlechter Eindruck hinterlassen.

    Bei dem Service in der Bar sind wir ganz bei Dir – man muss Glück mit dem Personal haben. Wir haben dort auch schon länger gewartet und uns gefragt, ob die lange Wartezeit deren Ernst sei. Wir waren diesmal zum achten Mal da, daher wissen wir da mittlerweile Bescheid. Aber es stimmt schon, wenn ich zum ersten Mal da bin, sollte der Service in so einem Haus stimmen.

    Bei den Zimmern und dem „Komfort“ gebe ich Dir Recht. Nachhaltig ist es nicht mit den Plastikbechern, das stößt uns auch jedes Mal ein bisschen bitter auf. Handtücher sind in der Tat zu wenige da und die Abschminktücher fehlen. Die Minibar fehlt uns auch und hin und wieder vermissen wir auch einen Wasserkocher (den wir in England, Irland und Schottland natürlich immer haben).

    In Gesprächen haben wir herausgefunden, dass das Haus vor drei oder vier Jahren komplett renoviert wurde und die Zimmer „nur“ aufs Schlafen ausgerichtet wurden. Der Gast soll sich bewegen, den Schlosspark und die Natur genießen und nur abends zum Schlafen ins Zimmer zurück kehren. Dieser Aspekt macht es nicht unbedingt besser, aber erklärt das Konzept ein wenig.


    Von Köln sind wir in ner knappen Stunde dort, daher ist dieses Hotel dank des Ambientes, der wunderbaren Natur und der damit verbundenen Ruhe, der wirklich guten Küche und dem süßen roten Kater der Platz für „unsere kleine Auszeit“. Wir hoffen, Ihr hattet es trotzdem nett und gebt dem Personal und dem Hotel vielleicht noch mal eine zweite Chance.


    Liebe Grüße

    Mila


  5. Monika

    19. März 2018

    Das sieht ja wirklich traumhaft aus!!


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